Wiener Mittelschule

Wir führen unsere Schule in der Unterstufe als Wiener Mittelschule. Das bedeutet, dass wir unseren SchülerInnen eine intensive individuelle Förderung ausgerichtet an ihren persönlichen Stärken und Schwächen bieten können. Um ein an den eigenen Schwerpunkten orientiertes Arbeiten zu ermöglichen führen wir den Unterricht an vier Tagen der Woche für zwei Stunden in Form von Freiarbeit. Ein regelmäßiges Lerncoaching trägt dazu bei, dass die Kinder herausfinden, welche Lernformen für sie am geeignetsten sind und sie am besten zum Lernerfolg führen. Besonderen Wert legen wir auf die Gestaltung der Übergänge zwischen den Schulformen. Ein sanfter Schuleinstieg in die erste Klasse sowie Ausbildungs- und Berufsorientierung in der vierten Klasse sollen Erwartungen klären und Entscheidungen erleichtern.

Weitere Informationen zur Wiener Mittelschule erhalten Sie hier:

Qualitätskriterien/Qualitätsmanagment

Im Rahmen des Konzepts der Wiener Mittelschule nimmt die Evaluation dieses Schulversuchs einen wesentlichen Stellenwert ein. Wissenschaftliche Forschung, Evaluation und Qualitätssicherung erfolgen auf Ebene des Bundeslandes in Zusammenarbeit mit dem BIFIE, weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen, sowie den Pädagogischen Hochschulen.

Die Qualitätssicherung und Evaluation an den einzelnen Schulen erfolgt intern durch geeignete Maßnahmen der Selbstevaluation und darauf aufbauender Entwicklungsmaßnahmen.

Laut Wiener Stadtschulrat (Neue Mittelschule Wien) soll zumindest in fünf der folgenden Entwicklungsfelder wissenschaftlich begleitet werden: Individualisierung des Unterrichts, motivierende Formen der Lernerfolgsrückmeldung, alternative Zeitorganisation, Arbeit mit Alternativen zur gegenwärtigen Struktur der Unterrichtsgegenstände, Teamteaching, themenbezogene Flächenfächer (z.B. Naturwissenschaft), Begabungs- und Begabtenförderung, eLearning, Umgang mit Heterogenität, gezielte Angebote zur Förderung der Kreativität und Gender.

Im Rahmen der Schulqualität Allgemeinbildung (SQA) wurden die Freiarbeit und die Entwicklung von Lernräumen als Entwicklungsthemen für die nächsten drei Jahre festgelegt.