Wir besuchten im Rahmen der UVÜ Biologische Exkursionen das Straußenland in Schönberg am Kamp. Frühsommerliches Wetter und die wunderschöne Gegend machte unseren Nachmittag zu einem perfekten Ausflug:


.

Bei einem kurzen Vortrag lernten wir viel über den größten und schwersten Vogel, den es aktuell auf unserer Welt gibt: z.B. dass er trotz seine imposanten Erscheinens nicht besonders intelligent ist: schließlich ist jedes Auge – mit dem Strauße immerhin über 1km weit scharf sehen können – größer als sein Gehirn. Außerdem erfuhren wir, dass Strauße sehr wehrhaft sind und mit einem einzigen gezielten Hieb ihrer muskulösen Beine und der darauf befindlichen Kralle ihren Angreifer (auch Menschen) töten können. Die Straußeneier, die auf der Farm gelegt werden, einzusammeln, ist daher ein durchaus gefährliches Unterfangen. Das Straußenei ist die größte Zelle, die es auf der Erde gibt. Im Straußenland werden die Eier, die nicht zum Verzehr verkauft werden, künstlich unter einer Wärmelampe ausgebrütet: Jedes Jahr schlüpfen dort 140 Straußenbabys, die sehr putzig sind.

Später ging es hinaus zu den Straußengehegen, wo wir auch Emus und Nandus bestaunen konnten: Auf einer riesigen Fläche werden auch diese Laufvögel, aber in erster Linie viele Strauße, nach Altersgruppe getrennt, aufgezogen. Jungtiere kann man noch gefahrenlos streicheln. Vor Hähnen, die über 3m hoch werden, sollte man jedoch gebührenden Respekt haben. Die Schüler*innen und Schüler nutzten die Gelegenheit und streichelten die Strauße, ließen sich sogar von ihnen „zwicken“ und mussten gut aufpassen, dass ihnen nicht die Kappe oder das Handy geklaut wurde. Denn Strauße möchten alles kosten, was ihnen unter den Schnabel kommt und schlucken jedes Mal, auch wenn sie nichts erwischt haben. Zum Abschied führte uns ein Straußenhahn noch seine durchdringenden Balzlaute vor, die über 2m zu hören sind.

https://www.straussenland.at

 

Astrid Drapela und Elisabeth Eder