Die UVÜ Biologische Exkursionen hat es diesmal ins Haus des Meeres verschlagen. Besonderes Augenmerk galt diesmal den Haien und Rochen. Nach der Haifischfütterung und der ungewöhnlichen Geschichte der Meeresschildkröte „Puppi“ wurden wir von einer fachkundigen Guide durch den ehemaligen Flakturm geführt. Wir haben gelernt, dass Hai alle 8 bis 15 Tage alle Zähne wechseln und somit 30.000 bis 40.000 Zähne in ihrem Leben brauchen.

Wir konnten außerdem Haibabys sehen, die sich in ihren Eiern bewegen, obwohl sie erst in einigen Wochen schlüpfen werden. Katzenhaie, Bambushaie und Hammerhaie mitten in Wien zu bestaunen, ist immer wieder ein Vergnügen ; besonders, weil Menschen für Haie die größte Bedrohung darstellen und in freier Wildbahn grausam bejagt und verstümmelt werden (Die eigentlich geschmacksneutrale Haifischflossensuppe zählt in einigen Ländern zu den Delikatessen). Dabei sind Haie für Menschen harmlos und beleben schon seit vielen Millionen Jahren unseren blauen Planeten: Der versteinerte Megalodon-Zahn hat uns ebenfalls sehr beeindruckt, während uns die schön-schaurige uns die Riesenseespinne beobachtete, die eigentlich zu den Krebsen gehört. Besondere Zuwendung bekamen die Schülerinnen und Schüler jedoch von den Kangalbarben, die sich daran erfreuen, Hautschuppen von den Händen zu knabbern und damit ein extra Verwöhnprogramm für alle Hände boten. Nach einem letzten Koi-Streicheln am Weg hinaus war unsere Exkursion viel zu schnell zu Ende. Haus des Meeres – wir kommen wieder! www.haus-des-meeres.at

Astrid Drapela und Elisabeth Eder