Das Projekt „Pflanzenwerkstatt“ startete am 10. November 2017 in der Klasse 1C. Der erste Projekttag (von diesem über fast 2 Jahre lang dauernden Projekt) wurde mit Begeisterung, Überraschung, Neugierde, Interesse, Überwindung und Freude erlebt.

Die SchülerInnen beschäftigten sich intensiv mit Regenwürmern, Kreisläufen und Bäumen im Wald, der Farbwahrnehmung und der Photosynthese. Highlight an diesem Tag waren sicher die Regenwürmer – die bei einigen für Begeisterung, bei anderen für große Abneigung sorgten. Auch eine Wurmbox wurde bestaunt und der Klasse zur Verfügung gestellt. Diese wird nun von den SchülerInnen eigenständig im Klassenraum betreut….und die Klasse ist um viele Haustierchen reicher.
Wir freuen uns auf die Fortsetzung der „Pflanzenwerkstatt“, auf die Exkursion, die hydroponische Anlage für unsere Schule, die Aufzucht von Nutz- und Zierpflanzen, die pflanzenphysiologischen Versuche, das Experimentieren mit ökologischen Systemen und das tolle Vortragsteam!
Elisabeth Eder

Partner dieses Projekts sind: Ponix Systems GmbH, Autstrosaat, alchemia-nova GmbH, Universität für Bodenkultur und Practical Rototics Institute Austria. Die Pflanzenwerkstatt zielt darauf ab mit SchülerInnen einen modernen und urbanen Zugang zur Nutzpflanzenproduktion zu finden und zu erleben. Die Themenfelder der Kreislaufwirtschaft und städtischen Landwirtschaft, bzw. urban-farming stehen im Fokus des integrativen und technologie- und wissensgestützten Gemeinschaftsprojekts. Das urban-gardening Konzept wird für versiegelte Flächen und geschlossene Räumlichkeiten aufbereitet. Im Mittelpunkt stehen dabei hydroponische Anlagen, an denen die SchülerInnen – unterstützt durch WissenschaftlerInnen – die genannten Prinzipien selbst spielerisch erarbeiten können. Kosteneffiziente, einfach zu bedienende und zu manipulierende Anlagen werden für den täglichen Schulgebrauch zur Verfügung gestellt. Die SchülerInnen übernehmen Verantwortung zur Heranzucht von Nutz- und Zierpflanzen und kontrollieren und unterstützen diese über den gesamten Lebenszyklus. Die Samenauswahl der Pflanzen sowie deren Verwertung orientieren sich an den Herkunftsländern der SchülerInnen, um die biologische und kulturelle Vielfalt abzubilden. Der Einfluss von externen Rahmenbedingungen auf das Wachstum, die Nährstoffaufnahme und andere pflanzenspezifische Parameter sollen spielerisch getestet werden und gleichzeitig naturwissenschaftliche Dokumentation, sowie das Ausprobieren unterschiedlicher Messtechniken fördern. Einfache Formen der Robotik werden vermittelt, ebenso wie die Bedienung und Programmierung von Micro-Controllern. Alle Partnerschulen werden zu vertikalen Farmen aufgerüstet und können so in Zukunft den SchülerInnen und LehrerInnen als Anschauungs-, Versuchsobjekte und „ökologisch-soziale Lernorte“ dienen.

(Quelle: https://www.ffg.at/sites/default/files/images/programmlinien/kurzbeschreibung_pflanzenwerkstatt_0.pdf)

 

Elisabeth Eder, Thomas Kreisberger